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Spiegelreflexkamera

Als Spiegelreflexkamera oder verkürzt SR-Kamera bezeichnet man einen Fotoapparat, bei dem sich zwischen Objektiv und Bildebene ein wegklappbarer Spiegel befindet. Das Bild wird vor der Aufnahme auf einer in der Regel horizontal liegenden Mattscheibeseitenverkehrt abgebildet. Bei älteren Kameras wird es dort von oben blickend entweder direkt oder mit Hilfe einer Lupe (Lichtschachtsucher) betrachtet. Später kamen Prismensucher in Gebrauch, mit deren Hilfe das Bild seitenrichtig und horizontal oder parallel zur optischen Achse der Kamera durch ein Okular blickend sichtbar ist.

Eine Variante zur einäugigen (englisch single-lens reflexSLR) Standardform ist die zweiäugige (englisch twin-lens reflexTLR) Spiegelreflexkamera. Sie hat einen komplett eigenen Sucher-Strahlengang durch ein über dem Hauptobjektiv angebrachtes zweites Objektiv („zweites Auge“), dem Spiegel, Mattscheibe und in der Regel ein Lichtschacht folgen. Vergleichbar sind beide Kameras nur durch das auf einer horizontal liegenden Mattscheibe befindliche Sucherbild.

Spiegelreflexkameras mit digitalem Aufnahme-Sensor werden meist kurz als DSLR (englisch für digital single-lens reflex) oder DSR (digitale Spiegelreflex) bezeichnet. Manchmal wird dieser Begriff fälschlicherweise für alle digitalen Systemkameras gebraucht, obwohl es auch spiegellose Modelle gibt.

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Produktinformationen Produktbeschreibung › Produktbeschreibung › Produktbeschreibung › Produktbeschreibung › Produktbeschreibung › Produktbeschreibung ›
von Canon Sony Sony Sony Canon Canon
Displaygröße 3 Zoll 7,6 cm (3″) 7,6 cm (3″) 7,6 cm (3″) 3 Zoll 3 Zoll
Artikelabmessungen 7,8 x 12,9 x 10,1 Zentimeter 4,5 x 12 x 6,7 cm 4,5 x 12 x 6,7 cm 12 x 6,7 x 4,5 cm 7,8 x 12,9 x 10,1 Zentimeter 7,8 x 12,9 x 10,1 Zentimeter
Artikelgewicht ca. 475 g 286 g 286 g 345 g
Sensorauflösung 24 Megapixel 24 Megapixel, 24 Megapixel 24 Megapixel, 24 Megapixel 24 Megapixel
optischer Zoom 3x 3x 3x
Preis 491,81 510,00 578,88 729,00 679,00 679,00
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Vorteile von Spiegelreflexkameras

Ein Vorteil gegenüber Messsucherkameras oder Kameras mit separaten Suchern ist die Übereinstimmung von Blick- und Aufnahmeachse, das heißt, was der Fotograf wie im Sucher sieht, wird ohne Parallaxenverschiebung aus dem gleichen Blickwinkel und mit der gleichen Perspektive auf den Film oder Bildsensor abgebildet.

Nachteile von Spiegelreflexkameras

Unmittelbar spürbare Nachteile sind das deutlich höhere Gewicht und die Größe, vor allem mit lichtstarken Objektiven. Der Spiegelmechanismus verursacht zusätzliche Geräusche. Das ist beim Fotografieren an Orten, an denen absolute Stille gefordert wird, zum Beispiel im Theater, hinderlich. Zudem kann das Schwenken des Spiegels zu Vibrationen der Kamera und einer damit verbundenen Verwacklungsunschärfe des Bildes führen. Diesem kann man mit einer Spiegelvorauslösung entgegenwirken.

Durch die Benutzung des Spiegels ergibt sich unter Umständen ein Fokussierungsfehler bei der Entfernungseinstellung, da die Bildschärfe nicht in der Bildebene des Films beziehungsweise des Bildsensors ermittelt wird, sondern mit Hilfe einer Einstellscheibe oder eines gesonderten Schärfesensors.[10] Im Falle von Bildfeldwölbung des verwendeten Objektivs, Fertigungstoleranzen, Dejustierungen oder bei minderwertiger Produktion repräsentieren diese Einstellebenen geometrisch nicht hinreichend genau die Bildebene, so dass die Bilder oder Bildbereiche unscharf aufgenommen werden. Bei einer Spiegelreflexkamera mit einem 24-Megapixel-Bildsensor im Vollformat beträgt der Pixelpitch zum Beispiel 6 Mikrometer. Wird ein hochgeöffnetes Objektiv mit der Blendenzahl 1,2 verwendet, müssten die Bildweiten von Einstellscheibe, Autofokussensor und Bildsensor in allen Bildpunkten auf 5 Mikrometer genau eingehalten werden, damit der Fokussierungsfehler nicht größer als die Pixelgröße wird.

Solange der Spiegel den Bildsensor verdeckt, kann eine digitale Spiegelreflexkamera nicht im Live-View betrieben werden. Dann können auch keine entsprechenden Belichtungshistogramme bestimmt und angezeigt werden. Diese beiden Einschränkungen gelten jedoch nicht bei einigen heutigen DSLRs, die für diesen Zweck einen zweiten Bildsensor haben, wie in einigen Sony DSLRs verbaut. Ferner ist auch keine Schärfeeinstellung möglich, die auf einer Kontrastmessung mit dem Bildsensor basiert, wie zum Beispiel bei der Gesichtserkennung, mit Fokus-Peaking oder der Schärfeverfolgung von festgelegten Mustern im Bild. Seit in den 1960er Jahren Spiegelreflexkameras mit feststehendem teildurchlässigem Spiegel (engl. pellicle mirror) eingeführt wurden, welche den Schwingspiegelmechanismus ersetzten, war die Nutzung der beiden optischen Pfade zum Sensor oder zur Filmebene oder zum Sucher nicht mehr auf ein „Entweder-oder“ beschränkt, sondern beide Pfade konnten gleichzeitig genutzt werden.

Durch das vergleichsweise große Auflagemaß müssen bei größeren Bildwinkeln immer Retrofokus-Objektive eingesetzt werden. Die für das große Auflagemaß konstruierten Objektive haben darüber hinaus einen kleinen bildseitigen Öffnungswinkel, so dass der Strahlengang bildseitig in der Regel nicht telezentrisch ausgelegt werden kann. Dies führt beim Belichten von Bildsensoren in den Bildecken, wo die Hauptstrahlen relativ schräg einfallen, durch die Infrarotfiltern, optischen Tiefpassfiltern, Mikro linsen-Arrays und Farbmosaiken zu linearen Aberrationen, die zu unscharfen Bildpunkten führen.

 

Quelle : https://de.wikipedia.org/wiki/Spiegelreflexkamera