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Nass-Trockensauger

Staubsauger mit Wasserfilter

Diese Staubsauger verwenden unterschiedliche Techniken um den Schmutz an das Wasser zu binden. Gegenüber Trockenstaubsaugern besitzen sie den Vorteil, auch nassen Schmutz aufnehmen zu können. Zudem tritt kein Saugleistungsverlust durch den aufgenommenen Staub ein, sofern kein weiterer Filter eingebaut ist. Sie müssen jedoch nach jedem Einsatz entleert werden, sonst besteht die Gefahr der Schimmelbildung.

Mit Separator

Dieser Typ Staubsauger besitzt einen sog. Separator – einen sich schnell drehenden Rotor, der die Luft aktiv in Rotation versetzt. Der erste Staubsauger mit Separator wurde 1922 von J. W. Newcombe entwickelt. Der Staub wurde in einem trockenen Behälter gesammelt. Aufgrund der Luftbewegung setzte sich der Staub nicht so gut ab. Daher wurde der Staubsauger 1937 von C. A. Brock um ein Wasserbad erweitert. Der Staub wird nun schnell im Wasser gebunden und kann nicht mehr aufwirbeln. Bis heute werden die meisten Wasserstaubsauger nach diesem Muster hergestellt. Wenn die Luft in den Staubsauger einströmt, bildet sich an der Einsaugöffnung zum Wasserbad ein Luftkanal im Wasser aus. Durch diesen strömt die Luft hindurch, wodurch grober Schmutz im Wasser hängen bleibt. Feiner Staub wird anschließend durch den Separator abgetrennt. Während die Luft in den Separator eingesaugt wird, versetzt dieser die Luft in schnelle Rotation. Dadurch wirken auf die Staubteilchen große Zentrifugalkräfte, weshalb diese nicht in den Separator strömen, sondern ins Wasserbad geschleudert und dort gebunden werden. Manche Wasserstaubsauger verzichten auf einen zusätzlichen Filter, da dieser mit der Zeit zu Saugkraftverlust oder auch Verkeimung führen könnte. Das schmutzige Wasser wird nach jedem Saugen in der Toilette entsorgt, ohne dass der Staub dabei nochmal aufgewirbelt wird. Wasserstaubsauger mit Separator sind gewöhnlich deutlich teurer als Multizyklonstaubsauger.

Ohne Separator

Wasserstaubsauger ohne Separator sind billiger, da die Motoren kleiner sind. Die Luft strömt durch Wasser und durch Filter. Entweder ist ein Trockenfilter nach dem Wasserbad installiert oder ein Naßfilter innerhalb des Wasserbades. Wird der Trockenfilter nach dem Wasserbad angeordnet, sammelt der Trockenfilter den feinen Staub, während der grobe Schmutz vorher im Wasser landet. Manche Staubsauger wälzen die Luft im Wasser um, damit der Staub besser im Wasser gebunden wird. Aufgrund des hohen Volumenstroms ist es aber nicht möglich, nur durch Verwirbelung den feinen Staub im Wasser abzuscheiden. Der feine Staub wird anschließend in dem trockenen Filter gesammelt. Alternativ werden auch Filter unter Wasser eingesetzt. Um Verkeimung zu verhindern, müssen diese Filter nach jedem Saugen gewaschen werden. Das ist aufwendig, hat aber den Vorteil, dass Geruchsbildung verhindert wird.

 

Quelle : https://de.wikipedia.org/wiki/Staubsauger#Staubsauger_mit_Wasserfilter