Dashcam - vergleiche-jetzt.orgvergleiche-jetzt.org

Als Dashcam (Kofferwort aus englisch dash board ‚Armaturenbrett‘ und camera ‚Kamera‘) wird eine Videokamera bezeichnet, die während der Fahrt frontal aufzeichnet.
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Preis 59,99 59,95 69,99 49,99 49,95 69,95
Produktinformationen Produktbeschreibung › Produktbeschreibung › Produktbeschreibung › Produktbeschreibung › Produktbeschreibung › Produktbeschreibung ›
Produktbezeichnung Dashcam Autokamera 1296p mit Nachtsicht PEBA Dash Camera Dashcam WiFi Full HD 1080P Autokamera Crosstour Mini Dashcam 1080P Full HD Autokamera Auto Dash Camera Full HD 1080P Dashcam Autokamera Video Recorder Dashcam Full HD Autokamera
Megapixel 2K Extreme HD und Night Vision bis 1080P 30fps mit WDR Technologie, welches Ihnen eine gute Videoauflösung liefert, klare Fotos(12M) und nie einen Kennzeichen 12MP Full HD 1080P 1080P 1080FHD (1920*1080)
Extras 【Loop Recording & Emergency Lock Button】 Wenn die Speicherkarte voll ist, startet die Kamera von den ersten Dateien zum Aufzeichnen, löscht die Dateien automatisch vom ältesten zum neuesten und behält immer die wichtigen Fragmente auf Ihrer SD-Karte Super Nachtsicht Loop-Aufnahme IPS Bildschirm 170¡ã Weitwinkel Weitwinkelobjektiv, HDR, Loop-Aufnahme, und Bewegungserkennung(CR700) Loop-Aufnahme, Bewegungserkennung, Parkmonitor Mikrofon / Lautsprecher: Eingebaut Infrarotfunktion, WDR, Bewegungserkennung, Parkmonitor, Loop-Aufnahme,
Display zoll 2.7 Zoll 2,45 Zoll 2 Zoll 3 Zoll LCD 3 Zoll 2,7 Zoll
Full-HD 1080p Full HD 1080P FULL HD 1080P – Full HD 1080P Full HD 1080P 1080P
Sensor G-Sensor G Sensor G-Sensor G-sense, G-Sensor G-Sensor
Produktgewicht 308 g 299 g inkl. Verpackung: 381 g 422 g inkl. Verpackung: 440 g 349 g
Batterien 1 Lithium-Polymer 1 Lithium-Polymer 1 Lithium-Polymer 1 Lithium-Polymer Batterien erforderlich (enthalten). Batterie: Eingebaute Lithium-Polymer-Batterie 1 Lithium-Polymer Batterien
Größe 11 x 5 x 2,6 cm ;   9,8 x 4,2 x 4,8 cm 8,2 x 4,6 x 1,1 cm ; 13,5 x 10 x 0,7 cm
Preis 59,99 59,95 69,99 49,99 49,95 69,95
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Eigenständige Geräte

Die Kamera wird meist am Armaturenbrett oder an der Windschutzscheibe befestigt. Als Befestigungsmaterial werden oft Saugnapfhalterungen oder Klebepads verwendet.

Bei einer Dashcam werden, im Gegensatz zu herkömmlichen Videoaufnahmesystemen, ununterbrochen Aufnahmen in einer Schleife gespeichert. Nach Ablauf einer programmierbaren Zeit oder bei Erreichen des Speicherlimits des Speichermediums werden ältere Aufnahmen überschrieben. Diese Funktion wird oft als Loop-Aufnahme bezeichnet.[1] Die Inhalte werden digital gespeichert. Typischerweise unterstützt werden SD Memory Cards und MicroSD-Karten bis zu 32 GB (SDHC) und bei neueren Dashcams bis zu 64 GB (SDXC) Speicherkapazität. Überwiegend werden die Videodaten nach dem H.264-Standard gespeichert, so dass sich die Aufnahmen auf den meisten handelsüblichen Computersystemen betrachten lassen.

Viele Kameras besitzen einen Beschleunigungssensor (G-Sensor), der im Falle eines Unfalls das aktuelle Video mit einem Schreibschutz versieht. Damit wird sichergestellt, dass das Video nicht überschrieben wird. Bei falscher Justierung und einer holprigen Fahrt kann dies jedoch zu ungewollten Auslösern des Schreibschutzes führen.[2] In einigen Autokameras ist der Bewegungssensor ein- sowie ausschaltbar sowie seine Empfindlichkeit regulierbar.

Manche Dashcams verfügen über einen integrierten GPS-Empfänger. Die hieraus ermittelten Daten, die jeweilige Position und die gefahrene Geschwindigkeit, können so je nach Modell direkt in die Aufnahmen eingeblendet oder zur späteren Auswertung genutzt werden.

Es gibt auch Kameras mit Fahrerassistenzsystemen, beispielsweise Spurhalteassistent, Abstandswarner (englisch Front Collision Warning System, kurz FCWS), sowie Verkehrszeichenerkennung. Durch die unmittelbare Anzeige der gefahrenen sowie der zulässigen Geschwindigkeit auf dem rückwärtigen Display können diese Systeme Funktionen ähnlich eines Head-up-Displays übernehmen.

Verwendung und Geschichte

Autofahrer installieren diese Kameras überwiegend, um Verkehrsabläufe zu dokumentieren und so die Frage des Verschuldens von Verkehrsunfällen zu beweisen oder Fehlverhalten anderer Verkehrsteilnehmer zur Anzeige bringen zu können oder zur Dokumentation von Polizeikontrollen. Allerdings kann sich bei einem Eigenverschulden die Dashcam-Aufnahme auch zum Negativen des Besitzers auswirken, da die Polizei je nach Land das Recht besitzt, die Aufnahme sicherzustellen.[3]

Deutschland

Im Mai 2018 erklärte der Bundesgerichtshof (BGH) die Verwendung von Dashcam-Aufnahmen als Beweismittel vor deutschen Zivilgerichten zur Klärung von Verkehrsunfällen für zulässig. „Dashcams dürfen bei Verkehrsunfällen als Beweismittel verwertet werden“, entschieden die Richter. Die Aufnahmen verstießen zwar gegen das Datenschutzrecht, da aber Unfallbeteiligte ohnehin Angaben zu Person, Versicherung und Führerschein machen müssten, sei dies nachrangig.[4]

Bezüglich des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) wird in Medienkommentaren[5] und Äußerungen der Datenschutzbehörden die Ansicht vertreten, dass bereits der laufende Aufnahmevorgang der Kamera einen Verstoß gegen § 6b Absatz 1 Nr. 3 und Absatz 3 BDSG darstellt. So erklärte der Düsseldorfer Kreis der Landesbehörden für den Datenschutz im nichtöffentlichen Bereich, der Einsatz der Kameras sei unzulässig, weil er einen gravierenden Eingriff in das Persönlichkeitsrecht der Verkehrsteilnehmer darstelle und deren schutzwürdige Interessen überwiegend seien.[6] Grundsätzlich steht die datenschutzrechtliche Literatur den Fahrzeugkameras höchst kritisch gegenüber.[7] Andere Stimmen in der Literatur schlagen daher eine modifizierte Dashcam vor, welche den Eingriff in die informationelle Selbstbestimmung der anderen Verkehrsteilnehmer durch datenschutzfreundliche Technikgestaltung der Kamera verringert.[8]

In der deutschen Bevölkerung selbst war das Meinungsbild über Dashcams im Jahr 2015 uneinheitlich. Laut einer Umfrage im Auftrag des Branchenverbands der deutschen Informations- und Telekommunikationsbranche Bitkom[9] waren 58 Prozent der Meinung, dass Dashcams zur Verkehrssicherheit beitragen würden. 67 Prozent wünschten sich, dass Dashcam-Videos als juristische Beweismittel zugelassen werden. Auf der anderen Seite fanden 54 Prozent, dass Dashcams eine Atmosphäre der Überwachung erzeugen und 45 Prozent fürchteten, die Kameras könnten den Fahrer vom Verkehr ablenken. 26 Prozent fanden, Dashcams stellen einen Eingriff in die Privatsphäre anderer Verkehrsteilnehmer dar und sollten verboten werden.[10]

Quelle :https://de.wikipedia.org/wiki/Dashcam